Praxis-Workshops 2026

Mittwoch, 16.9.2025, 14.00-17.00 Uhr
Bavariathek, Haus der Bayerischen Geschichte | Museum, Regensburg

Die Vorträge sowie die Workshops der Veranstaltung sind kostenlos.

Workshop Museum  
14.00-17.00 Uhr

Digitalisierungsprojekte - Datensicherung (mit)planen

Die Generierung digitaler Inhalte und ganz besonders die Erstellung von hochwertigen Digitalisaten verändert die Arbeit mit Museumsobjekten; sowohl in Hinsicht auf die eigene Dokumentation als auch auf die mögliche Bereitstellung dieser Daten für eine interessierte Öffentlichkeit.

Digitale Daten können jedoch schnell unbenutzbar werden, etwa durch die Verwendung nicht mehr zeitgemäßer Formate oder fehlendes Backup. Diese und weitere Herausforderungen des Datenmanagements werden im Workshop thematisiert: Praxisnah geht es um die Arbeit mit den im Rahmen der Digitalisierung entstandenen Daten, Backup-Strategien, Dokumentation und Workflows im Datenmanagement. Teilnehmende sollten zur Nutzung der Datenmanagementplan (DMP) Tools einen eigenen internetfähigen Laptop mitbringen.

Der Workshop richtet sich an alle Personen, die in musealen Kontexten mit Digitalisierungsprojekten arbeiten und einen ersten Einblick in das Datenmanagement erhalten möchten.

Referentin: Mona Dietrich ist die stellvertretende Leitung des Aufbauprojekts HITS FDM (Hochschulübergreifende IT-Services Forschungsdatenmanagement, Digitalverbund Bayern), das IT-Tools und Support im Bereich FDM für Hochschulen und Universitäten in Bayern bereitstellt.


Workshop Archiv
14.00-17.00 Uhr

Crashkurs IT-Sicherheit: Wie betreibe und schütze ich mein Digitales Archiv?

Digitale Archive bewahren archivwürdige digitale Unterlagen dauerhaft und bilden somit das Rückgrat der institutionellen Informationssicherung. Angesichts der zunehmenden Komplexität digitaler Bedrohungen ist der Schutz dieser Bestände vor Verlust, Manipulation oder unbefugtem Zugriff von existenzieller Bedeutung.

Ziel dieses Workshops ist ein kompakter Einstieg in die wichtigsten Grundlagen der IT-Sicherheit. Die Inhalte reichen von einer Analyse der aktuellen Bedrohungslage und typischer Angriffsvektoren über die Anforderungen an die Gebäude- und IT-Infrastruktur bis hin zu gezielten Maßnahmen gegen Schadsoftware. Des Weiteren wird ein Schwerpunkt auf wirksame Präventionsstrategien wie z.B. dem Patchmanagement oder der phishing-resistenten Multifaktor-Authentifizierung gelegt.

Dabei bilden neben rein technischen Schutzvorkehrungen auch organisatorische Maßnahmen einen zentralen Pfeiler der IT-Sicherheit. In diesem Zusammenhang ist auch eine Betrachtung der durch künstliche Intelligenz neu entstehenden Bedrohungsszenarien erforderlich.

Zudem erfahren Sie welche Unterstützungsleistungen das LSI zur besseren Absicherung Ihrer IT-Systeme und damit auch Ihrer digitalen Archive anbietet.

Referent: Christoph Pillhofer ist im Landesamt für Sicherheit in der Informationstechnik tätig und berät dort Kommunen im Bereich der IT-Sicherheit.

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